CDU Ennepetal

CDU unterstützt Anliegen der "Freistaatler" auf einen Versammlungsraum

Am 17.02.2014 hatte die CDU-Fraktion die Anwohner des "Freistaats Oberbauer" zu einem Treffen in die Albert-Schweitzer Schule eingeladen. Da die Schule absehbar auslaufen wird und dann nicht mehr als Versammlungsstätte und Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft fungieren kann, hatten sich die Anwohner an die Politik gewandt. Ziel war, einen Raum als Anlaufstelle für die Dorfgemeinschaft zu erhalten, der für Veranstaltungen aller Art genutzt werden kann.
 
Mehr als 70 Teilnehmer konnten Thomas Wegner und Daniel Heymann, die zu der Veranstaltung im Namen der CDU-Fraktion eingeladen hatten, begrüßen. Neben der CDU-Fraktion waren auch große Teile der SPD-Fraktion (unter anderem die stv. Bürgermeisterin Anita Schöneberg und der Vorsitzende des Sportausschusses Giuseppe Bianco), sowie Robert Dörnen, Hans-Martin Heimhardt und Manfred Michalko vom Voerder Heimatverein und Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen der Einladung gefolgt. Die meisten Gäste kamen jedoch aus Oberbauer selbst. Zu Beginn der Veranstaltung verkündete Waldemar Guderian, dass der "Freistaat Oberbauer" nun auch als eigener Verein gegründet wurde und präsentierte mit Frank Altena den ersten Vorsitzenden. Hiermit wolle man auch zeigen, dass man bereit sei, Verantwortung zu übernehmen.
Anschließend stellte Waldemar Guderian die Ideen der Oberbaueraner vor, die einen Umbau eines der beiden Umkleidebereiche und eines Geräteraumes in eine Versammlungsstätte vorsehen. Darüber hinaus müsste ein zweiter Ausgang mit einer Rampe geschaffen werden, um auch Menschen im Rollstuhl zu ermöglichen, an Veranstaltungen teilzunehmen. Die Außenfläche sollte in Teilen überdacht werden, um Stauraum im Ersatz für den wegfallenden Geräteraum zu schaffen. Auf die Frage des CDU-Fraktionsvorsitzenden Daniel Heymann, in welcher Form sich die Dorfgemeinschaft eine Beteiligung an den Maßnahmen vorstellen könnte, erklärten Waldemar Guderian und Frank Altena, dass man sich sowohl beim Umbau in Form von Eigenleistung beteiligen würde und auch bereit wäre, sich für den Erhaltung und dem Betrieb der Anlage zu engagieren. Waldemar Guderian stellte hierzu seine Ideen einer "Ehrenamtskneipe" vor, deren Gewinne in den Erhalt der Anlage fließen könnten. Man wolle in keinem Fall Profit machen, sondern die Überschüsse in die Unterhaltungt und den Ausbau stecken.
 
Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen erklärte, dass der Wunsch der Anwohner nach einem Versammlungsraum vollkommen nachzuvollziehen sei und in vielen Ortsteilen solche Orte ja bereits existieren würden. Es sei schwer vermittelbar, warum man ein solches Ansinnen einer der aktivsten Dorfgemeinschaften in Ennepetal verwehren sollte. Besonders beeindruckt zeigte sich der Bürgermeister, mit welchem Engagement und welcher Vorbereitung die Anwohner ihr Ziel verfolgen würden und allein dies zeige, dass es richtig sei, dass Anliegen auch von Seiten der Stadt zu unterstützen.
 
Auf die Frage, wie es nun weiter gehen müsste, erklärte der Daniel Heymann, dass nun schlussendlich die Kosten für den Umbau und den Betrieb der Anlage ermittelt werden und die Maßnahme entsprechend für den nächsten Haushalt angemeldet werden müsste. Hierzu wäre ein Antrag nötig, der dann von einer Mehrheit im Rat getragen werden müsste. Da große Teile der SPD-Fraktion ebenfalls zu dem Termin gekommen waren und ebenfalls Unterstützung für die Sache signalisierten, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende zu, dass Thema am nächsten Tag mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Volker Rauleff zu besprechen und ihm vorzuschlagen einen gemeinsamen Antrag von SPD und CDU zu stellen, um auch ein Signal zu setzen, dass das Anliegen über Parteigrenzen hinaus unterstützt wird.